Veröffentlicht am 15. Juni 2026 8 Min. Lesezeit · das Wichtigste in 2 Min. Niveau: allgemeinverständlich Architektur & Gebäudehülle

Was ist Passivhausbauweise?

Ein Gebäude, das mit fast nichts heizt. Ein bemerkenswerter Komfort zu jeder Jahreszeit. Und eine Baulogik, die sich in fünf Regeln zusammenfassen lässt.

In diesem Dossier

Vor allem: ein Gebäude, in dem man sich wohlfühlt

Das Paradox des Passivhauses: Wer den Energieverbrauch senken will, erhält vor allem einen bemerkenswerten Komfort. Kein Kaltluftabfall an den Fenstern. Keine kalten Oberflächen. Eine konstante Luftqualität.

Die Innenoberfläche der Verglasung bleibt mitten im Winter bei rund 17 bis 18 °CPHI, Kriterien v10c, § 2.4.5 «Minimum thermal protection»: Abweichung ≤ 4,2 K unter der operativen Temperatur, geprüft bei 22 °C (≈ 17,8 °C); Boden ≥ 19 °C. Passipedia: «über 17 °C» in der Praxis.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — § 2.4.5 Minimum thermal protection2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04 — dadurch entfällt das für gewöhnliche Gebäude typische Gefühl kalter Flächen.

20–22°C
Stabile Temperatur im Winter, ohne Zugluft
< 1 000 ppm
CO₂ im Innenraum — Richtwert für gute Luftqualität (BAG)BAG, Themenblatt B: Unter 1000 ppm gilt die Luftqualität als gut bis sehr gut; darüber nehmen Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zu. SIA 382/1:2014, vom BAG zitierte Ausgabe, ordnet 1000–1400 ppm INT 3 zu.Office fédéral de la santé publique (OFSP) — Aérer correctement — Fiche thématique B : Évaluation de la qualité de l'air intérieur2019-02-28 · abgerufen am 2026-09-04
≈ 17–18°C
Innenoberfläche der Verglasung im Winter
40–60 %
Relative Luftfeuchtigkeit — optimaler Komfort
Innenraum eines Passivhauses — thermischer und lichttechnischer Komfort

Ein Passivhaus heizt nicht. Es hält die Wärme.

Die Idee ist radikal in ihrer Einfachheit: Statt Wärmeverluste mit einer grossen Heizanlage auszugleichen, werden sie von vornherein vermieden. Eine sehr gut gedämmte, lückenlose Gebäudehülle nimmt die Sonnenwärme und die Wärme der Bewohnerinnen und Bewohner auf — und hält sie zurück.

«Heizen ist der Ausgleich für Fehler am Bau.»

Das Ergebnis: ein Gebäude, das praktisch ohne konventionelle Heizung auskommt. Die Wärme, die von Personen, Elektrogeräten und der Sonne abgegeben wird, genügt, um eine angenehme Temperatur zu halten.

Erstes Passivhaus in Frankreich, Haute-Savoie 2006 — Terrasse und grosse Fensterflächen in Holzrahmenbauweise

Erstes Passivhaus in Frankreich, 2006. Grosse, nach Süden ausgerichtete Fensterflächen, Holzrahmenbau, Sonnenschutz durch Lamellen.

Fünf nicht verhandelbare Regeln

Der Passivhaus-Standard beruht auf fünf baulichen Grundprinzipien. Zwei davon sind Zertifizierungskriterien des Gebäudes — der Heizwärmebedarf und die Luftdichtheit; die drei übrigen sind die Zielwerte der Bauteile im gemässigt kühlen Klima, so wie sie das Passivhaus Institut (PHI) — das Darmstädter Institut, das den Passivhaus-Standard definiert und zertifiziert — in Tabelle 2 seiner Kriterien festlegt — dem EnerPHit-Bauteilverfahren. Genau dieses Zusammenspiel gewährleistet die Leistungsfähigkeit.

Wärmedämmung Durchgehende Gebäudehülle
U ≤ 0,15 W/m²·KPHI, Kriterien v10c, Tabelle 2 — EnerPHit-Bauteilverfahren: in der Zone «cool-temperate» Aussendämmung U ≤ 0,15 W/(m²K). Tabelle 1 (Passivhaus-Neubau) nennt keinen U-Wert pro Bauteil.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 2 : critères composants EnerPHit2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04
Dreifachverglasung Passivhausfenster
Uw ≤ 0,85 W/m²·KPHI, Kriterien v10c, Tabelle 2 — EnerPHit-Bauteilverfahren: in «cool-temperate» U(D/W,installed) ≤ 0,85 W/(m²K), EINGEBAUTES Fenster inkl. Einbau; 1,00 geneigt, 1,10 horizontal.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 2 : critères composants EnerPHit2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04
Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung Wärmerückgewinnung
η ≥ 75 %PHI, Kriterien v10c, Tabelle 2 und Fussnote 7: Mindestrückgewinnung 75 % in der Klimazone «cool-temperate», gefordert für die GESAMTE Anlage inkl. Kanalverluste, nicht nur für das Gerät.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 2 et note 72023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04
Luftdichtheit Durchgehende Luftdichtheitsebene
n₅₀ ≤ 0,6 /hPHI, Kriterien v10c, Tabelle 1: «Pressurization test result n50 ≤ 0,6 1/h», gemessen nach ISO 9972 Methode 1 (§4.1.1 für das Volumen Vn50). Bei EnerPHit liegt der Grenzwert bei n50 ≤ 1,0 h⁻¹.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 12023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04
Wärmebrückenfrei Schwachstellen behandelt
ψ → minimal

Die fünf Symbole, im Klartext. U ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines fertigen Bauteils: die Wärme, die pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied hindurchgeht — je niedriger, desto besser dämmt das Bauteil. Uw ist derselbe Kennwert für das gesamte Fenster, Glas, Rahmen und Einbau eingeschlossen. η (Eta) ist der Wärmebereitstellungsgrad der Lüftung: der Anteil der Abluftwärme, der an die Zuluft zurückgegeben wird. n₅₀ ist die Zahl der Luftwechsel pro Stunde bei einer Druckprüfung mit 50 Pascal — das Mass der Luftdichtheit. ψ (Psi) ist der zusätzliche Wärmeverlust einer Wärmebrücke, je Meter Anschlusslänge und Grad Temperaturunterschied.

Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung verdient besondere Aufmerksamkeit: Oft missverstanden, ist sie untrennbar mit dem Passivhaus-Standard verbunden. Sie erneuert die Luft laufend und gewinnt gleichzeitig die Wärme der Abluft zurück — so entstehen keine lüftungsbedingten Wärmeverluste.

Wie viel wird verbraucht?

Der Wärmebedarf wird in kWh pro Quadratmeter und Jahr gemessen. Der Vergleich spricht für sich.

Als Grössenordnungen zu lesen: Von Standard zu Standard wird die Energiebezugsfläche unterschiedlich berechnet.

Gebäudebestand (Grössenordnung)
100 bis 200 kWh/m²·anGenf: zulässiger IDC 450 MJ/m²·a (≈ 125 kWh/m²·a); Schwelle für erhebliche Überschreitung 800 MJ/m²·a 2022–2026, 650 ab 2027, 550 ab 2031 (LEn L 2 30 Art. 6 Abs. 8 und 15C; REn Art. 14, 14A).République et canton de Genève — OCEN — Que faire selon le résultat IDC de votre immeubleabgerufen am 2026-08-20
Minergie® (Neubau)
≤ 90 % des MuKEn-2025-GrenzwertsMinergie-Reglement 2026.1, Ziff. 6.1: Qh (SIA 380/1:2016) ≤ 90 % von Qh,li MuKEn 2025 für Minergie-Neubau, ≤ 70 % für Minergie-P; Mindestanforderung 15 kWh/(m²a). Keine Zahl «30–40» darin.Association Minergie — Règlement des labels MINERGIE®/MINERGIE-P®/MINERGIE-A®, Version 2026.1, ch. 6.12026-01-08 · abgerufen am 2026-08-20
Passivhaus Classic
< 15 kWh/m²·an
Passivhaus Plus / Premium
≤ 15 kWh/m²·an

Heizwärmebedarf (PHPP-Kennwert). Der Passivhaus-Standard verbraucht 8- bis 10-mal weniger Heizenergie als ein unsanierter AltbauDer PHI-Grenzwert von 15 kWh/(m²a) betrifft allein den Heizwärmebedarf bezogen auf die TFA (PHPP). Er ist weder mit einer Minergie-Kennzahl noch mit gemessenem Verbrauch Heizung + Warmwasser vergleichbar.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 1, note 12023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04. Plus und Premium haben denselben Heizwärmegrenzwert wie Classic: Sie unterscheiden sich durch die erneuerbare Primärenergie (PER ≤ 45 bzw. ≤ 30 kWh/m²·an) und die Erzeugung erneuerbarer Energie (≥ 60 bzw. ≥ 120 kWh/m²·an)PHI, Kriterien v10c, Tabelle 1: PER ≤ 60 / 45 / 30 kWh/(m²a) und erneuerbare Erzeugung ≥ – / 60 / 120 kWh/(m²a) für Classic / Plus / Premium. Keine Klasse ist als «Energieplus» definiert.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 12023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04. Das MuKEn (frz. MoPEC) — die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich — ist die gemeinsame Grundlage, aus der jeder Kanton sein eigenes Energiegesetz ableitet: keine unmittelbar anwendbare Bundesnorm.

Was diese 15 kWh/m²·an sind — und was nicht. Es ist ein berechneter Heizwärmebedarf, bezogen auf die Energiebezugsfläche: ohne Warmwasser, ohne Gerätestrom, ohne Beleuchtung. Es ist also nicht die Zahl auf Ihrer Abrechnung, und sie lässt sich weder mit einer Minergie-Kennzahl noch mit einem am Zähler gemessenen Verbrauch direkt vergleichen.

Passivhaus oder Minergie-P? Beide zielen auf dasselbe Leistungsniveau, aber über zwei unterschiedliche Rechenwege: Passivhaus setzt einen absoluten Heizwärmebedarf — ≤ 15 kWh/m²·anPHI, Kriterien v10c, Tabelle 1: Heizwärmebedarf ≤ 15 kWh/(m²a) bezogen auf die TFA ODER alternativ Heizlast ≤ 10 W/m². Derselbe Grenzwert gilt für Classic, Plus und Premium.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 12023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04 —, Minergie-P einen Prozentsatz: ≤ 70 % der Grenzwerte MuKEn 2025 (kantonale Umsetzung im Gang)Minergie-Reglement 2026.1, Ziff. 6.1, Tabelle: Minergie-P ≤ 70 % von Qh,li MuKEn 2025 im Neubau und ≤ 90 % bei Sanierungen, alle Gebäudekategorien, mit einer Untergrenze von 15 kWh/(m²a).Association Minergie — Règlement des labels MINERGIE®/MINERGIE-P®/MINERGIE-A®, Version 2026.1, ch. 6.12026-01-08 · abgerufen am 2026-08-20, und verbietet fossile Brennstoffe für Heizung und Warmwasser, mit Ausnahmen (Reglement 2026.1)Minergie-Reglement 2026.1, Ziff. 8.1: Verbot fossiler Energieträger für Heizung und Warmwasser, mit vier Ausnahmen (Lastspitzen, WKK, Fernwärme ≤ 50 % fossil, Netzstrom).Association Minergie — Règlement des labels MINERGIE®/MINERGIE-P®/MINERGIE-A®, Version 2026.1, ch. 8.12026-01-08 · abgerufen am 2026-08-20. Welches der beiden anzustreben ist, was jedes genau verlangt und wie die Gleichwertigkeit nachgewiesen wird, behandelt das Dossier Energielabels →

EnerPHit: der Passivstandard für Bestandsbauten

Eine Sanierung nach dem Passivstandard ist möglich, doch die Rahmenbedingungen des Bestands — Geometrie, Struktur, unvermeidbare Wärmebrücken — erfordern Anpassungen. Der Standard EnerPHit (Passivhaus Institut) und Minergie®-P Renovation legen dafür spezifische Ziele fest.

EnerPHit-Zielwert : ≤ 25 kWh/m²·anPHI, Kriterien v10c, Tabelle 3 (Methode Heizwärmebedarf): 25 kWh/(m²a) in der Klimazone «cool-temperate» — die Westschweiz. Je Zone: 35 arktisch, 30 kalt, 20 warm-gemässigt, 15 warm.Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 32023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04, also 75 bis 90 % weniger Heizwärme als vor der Sanierung gemäss Passivhaus Institut, und mit unvergleichlichem Komfort.

Gültig für jeden Neubau und jede leistungsfähige energetische Sanierung: Die Logik der fünf Säulen bleibt der rote Faden.

Baustelle einer energetischen Sanierung — Einbau der Innendämmung

Sanierung im Gang: Die Dämmung und die sorgfältige Ausführung der Gebäudehüllendetails bestimmen die letztliche Leistungsfähigkeit.

Was man oft hört. Und die Realität.

«Das kostet beim Bauen viel mehr.»
Die Mehrkosten beim Bau sind real, aber moderat: gemäss den vom Passivhaus Institut publizierten Daten in der Grössenordnung von 5 bis 8 %, je nach Projekt und RegionPassipedia (PHI): Mehrkosten von 14 000 € für ein Einfamilienhaus 2010, also ~8 % der gesamten Baukosten in Deutschland; 9 500 € im Jahr 2015, also weniger als 5 %.Passipedia — Passive House Institute — Are Passive Houses cost-effective?abgerufen am 2026-09-04. Bezogen auf die Gesamtkosten über 30 Jahre — Bau, Betrieb und Unterhalt der Anlagen — fällt die Bilanz in der Regel zugunsten des Passivhauses aus.
«Man kann die Fenster nicht öffnen.»
Doch. Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt laufend für die Luftqualität, aber die Fenster lassen sich frei öffnen. Im Sommer wird das nächtliche Lüften zur natürlichen Kühlung sogar empfohlen — es ist einer der wichtigsten Hebel für den sommerlichen Komfort.
«Das passt nicht zum Schweizer Klima.»
Der Passivhaus-Standard wurde gerade für die kalten Winter Mitteleuropas entwickelt. Er ist für die Westschweiz bestens geeignet, die im PHPP der Klimazone «gemässigt kühl» (cool-temperate) zugeordnet ist.

Was zu merken ist — und in welcher Reihenfolge zu handeln

  1. Legen Sie das Niveau vor der Skizze fest. Kompaktheit, Ausrichtung und Fensterlage entscheiden sich beim ersten Strich, nicht beim Baugesuch.
  2. Behandeln Sie die Hülle vor der Haustechnik. Eine auf das ungedämmte Gebäude ausgelegte Erzeugung ist für das gedämmte Gebäude danach zu gross.
  3. Zeichnen Sie die Anschlussdetails. Ein nicht gezeichnetes Detail wird auf der Baustelle improvisiert — und eine Wärmebrücke lässt sich nachträglich nicht beheben.
  4. Planen Sie die Druckprüfung vor dem Schliessen der Bauteile. Eine dann geortete Leckage kostet ein Klebeband; später entdeckt, kostet sie eine Nachbesserung.
  5. Weisen Sie die Nutzenden in die Lüftung ein. Fenster lassen sich frei öffnen — im Sommer nachts sogar empfohlen —, doch die Auslässe bleiben frei.

GenfIn Genf muss jeder Neubau mindestens den gesetzlichen Standard HPE erreichen; das Passivniveau wird über Minergie-P oder eine Passivhaus-Zertifizierung nachgewiesen.

SchweizMinergie-P ist das dem Passivhaus nächste Schweizer Label. Seine Schwellen sind Prozentsätze der MuKEn-Grenzwerte, keine absoluten kWh: Die Zahlen decken sich nicht.

Grenznahes FrankreichIm grenznahen Frankreich ist der Passivstandard nicht vorgeschrieben: Dort gilt die RE2020, die ein Passivhaus deutlich übertrifft.

Quellen und Referenzen (15)

Jede Zahl und jede Aussage in diesem Dossier ist belegt. Fahren Sie über eine Fussnote oder tippen Sie sie an, um die Quelle anzuzeigen.

  1. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — § 2.4.5 Minimum thermal protection (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    PHI, Kriterien v10c, § 2.4.5 «Minimum thermal protection»: Abweichung ≤ 4,2 K unter der operativen Temperatur, geprüft bei 22 °C (≈ 17,8 °C); Boden ≥ 19 °C. Passipedia: «über 17 °C» in der Praxis.
  2. Office fédéral de la santé publique (OFSP) — Aérer correctement — Fiche thématique B : Évaluation de la qualité de l'air intérieur (2019-02-28 · abgerufen am 2026-09-04)
    BAG, Themenblatt B: Unter 1000 ppm gilt die Luftqualität als gut bis sehr gut; darüber nehmen Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zu. SIA 382/1:2014, vom BAG zitierte Ausgabe, ordnet 1000–1400 ppm INT 3 zu.
  3. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 2 : critères composants EnerPHit (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    PHI, Kriterien v10c, Tabelle 2 — EnerPHit-Bauteilverfahren: in der Zone «cool-temperate» Aussendämmung U ≤ 0,15 W/(m²K). Tabelle 1 (Passivhaus-Neubau) nennt keinen U-Wert pro Bauteil.
  4. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 2 : critères composants EnerPHit (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    PHI, Kriterien v10c, Tabelle 2 — EnerPHit-Bauteilverfahren: in «cool-temperate» U(D/W,installed) ≤ 0,85 W/(m²K), EINGEBAUTES Fenster inkl. Einbau; 1,00 geneigt, 1,10 horizontal.
  5. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 2 et note 7 (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    PHI, Kriterien v10c, Tabelle 2 und Fussnote 7: Mindestrückgewinnung 75 % in der Klimazone «cool-temperate», gefordert für die GESAMTE Anlage inkl. Kanalverluste, nicht nur für das Gerät.
  6. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 1 (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    PHI, Kriterien v10c, Tabelle 1: «Pressurization test result n50 ≤ 0,6 1/h», gemessen nach ISO 9972 Methode 1 (§4.1.1 für das Volumen Vn50). Bei EnerPHit liegt der Grenzwert bei n50 ≤ 1,0 h⁻¹.
  7. République et canton de Genève — OCEN — Que faire selon le résultat IDC de votre immeuble (abgerufen am 2026-08-20)
    Genf: zulässiger IDC 450 MJ/m²·a (≈ 125 kWh/m²·a); Schwelle für erhebliche Überschreitung 800 MJ/m²·a 2022–2026, 650 ab 2027, 550 ab 2031 (LEn L 2 30 Art. 6 Abs. 8 und 15C; REn Art. 14, 14A).
  8. Association Minergie — Règlement des labels MINERGIE®/MINERGIE-P®/MINERGIE-A®, Version 2026.1, ch. 6.1 (2026-01-08 · abgerufen am 2026-08-20)
    Minergie-Reglement 2026.1, Ziff. 6.1: Qh (SIA 380/1:2016) ≤ 90 % von Qh,li MuKEn 2025 für Minergie-Neubau, ≤ 70 % für Minergie-P; Mindestanforderung 15 kWh/(m²a). Keine Zahl «30–40» darin.
  9. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 1, note 1 (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    Der PHI-Grenzwert von 15 kWh/(m²a) betrifft allein den Heizwärmebedarf bezogen auf die TFA (PHPP). Er ist weder mit einer Minergie-Kennzahl noch mit gemessenem Verbrauch Heizung + Warmwasser vergleichbar.
  10. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 1 (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    PHI, Kriterien v10c, Tabelle 1: PER ≤ 60 / 45 / 30 kWh/(m²a) und erneuerbare Erzeugung ≥ – / 60 / 120 kWh/(m²a) für Classic / Plus / Premium. Keine Klasse ist als «Energieplus» definiert.
  11. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 1 (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    PHI, Kriterien v10c, Tabelle 1: Heizwärmebedarf ≤ 15 kWh/(m²a) bezogen auf die TFA ODER alternativ Heizlast ≤ 10 W/m². Derselbe Grenzwert gilt für Classic, Plus und Premium.
  12. Association Minergie — Règlement des labels MINERGIE®/MINERGIE-P®/MINERGIE-A®, Version 2026.1, ch. 6.1 (2026-01-08 · abgerufen am 2026-08-20)
    Minergie-Reglement 2026.1, Ziff. 6.1, Tabelle: Minergie-P ≤ 70 % von Qh,li MuKEn 2025 im Neubau und ≤ 90 % bei Sanierungen, alle Gebäudekategorien, mit einer Untergrenze von 15 kWh/(m²a).
  13. Association Minergie — Règlement des labels MINERGIE®/MINERGIE-P®/MINERGIE-A®, Version 2026.1, ch. 8.1 (2026-01-08 · abgerufen am 2026-08-20)
    Minergie-Reglement 2026.1, Ziff. 8.1: Verbot fossiler Energieträger für Heizung und Warmwasser, mit vier Ausnahmen (Lastspitzen, WKK, Fernwärme ≤ 50 % fossil, Netzstrom).
  14. Passive House Institute (PHI), Darmstadt — Criteria for Buildings — Passive House, EnerPHit, PHI Low Energy Building, version 10c — Tableau 3 (2023-01-20 · abgerufen am 2026-09-04)
    PHI, Kriterien v10c, Tabelle 3 (Methode Heizwärmebedarf): 25 kWh/(m²a) in der Klimazone «cool-temperate» — die Westschweiz. Je Zone: 35 arktisch, 30 kalt, 20 warm-gemässigt, 15 warm.
  15. Passipedia — Passive House Institute — Are Passive Houses cost-effective? (abgerufen am 2026-09-04)
    Passipedia (PHI): Mehrkosten von 14 000 € für ein Einfamilienhaus 2010, also ~8 % der gesamten Baukosten in Deutschland; 9 500 € im Jahr 2015, also weniger als 5 %.

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