Veröffentlicht am 15. Juni 2026 12 Min. Lesezeit Niveau: Fachpublikum Westschweiz & grenznahes Frankreich

Vergleich der Energielabels

Passivhaus, Minergie®, Genfer HPE, SNBS, DGNB… Die Labels häufen sich, und ihre Namen führen bisweilen in die Irre. Dieses Dossier vergleicht sie anhand der Kriterien, die für Ihr Projekt zählen.

In diesem Dossier

Warum so viele Labels?

Energielabels folgen sehr unterschiedlichen Logiken: Die einen messen allein den Heizwärmebedarf, andere beziehen die Produktion erneuerbarer Energie ein, wieder andere behandeln Gesundheit, Baustoffe oder die ganzheitliche Nachhaltigkeit des Gebäudes.

Auch ihre geografische Reichweite ist unterschiedlich. In der Westschweiz beherrscht Minergie® den Markt. In Genf definiert das kantonale Energiegesetz (LEn — L 2 30) die Niveaus HPE und THPE, wobei HPE das gesetzliche Minimum für jeden Neubau istLEn Art. 15 Abs. 1: Neubauten und Erweiterungen « respectent des standards de haute performance énergétique » — sie halten Standards hoher Energieeffizienz ein.République et canton de Genève — rsGE L 2 30 — Loi sur l'énergie (LEn), art. 15 al. 1abgerufen am 2026-08-24 — nicht zu verwechseln mit gleichnamigen französischen Labels aus einem ganz anderen Rechtsrahmen. Der Passivhaus-Standard (PHI Darmstadt) ist international und überall anerkannt, in der schweizerischen Praxis aber weniger verbreitet.

PHI Darmstadt · international
Familie Passivhaus
Fokus: Energie + thermischer KomfortKlassen: Classic · Plus · Premium, dazu EnerPHit in der Sanierung
Minergie® · Schweiz
Familie Minergie®
Fokus: Energie + KomfortStufen: Standard · P · A · +ECO
Kanton Genf · LEn (L 2 30)
Genfer HPE & THPE
Fokus: Betriebsenergie (SIA 380/1)HPE = gesetzliches Minimum im Neubau · ≠ französische Labels
International · Nachhaltigkeit
SNBS · DGNB
Fokus: ganzheitliche NachhaltigkeitEnergie + Ökologie + Gesellschaft

Von Low Energy bis Premium — eine stimmige Abfolge

Das Passivhaus Institut (PHI) in Darmstadt hat eine ganze Reihe von Standards definiert, alle auf demselben Rechenwerkzeug — dem PHPP — und demselben Grundsatz aufgebaut: den Energiebedarf senken, bevor man Energie erzeugt. Zertifiziert wird durch vom PHI akkreditierte Stellen.

Low Energy
≤ 30 kWh
m²·a
Classic
≤ 15 kWh
m²·a
Plus
Classic +
EE ≥ 60 kWh
Premium
Classic +
EE ≥ 120 kWh
EnerPHit
San.
≤ 25 kWh

Passivhaus Classic

Der Referenzstandard. Zwei alternative Kriterien für die Heizung: Heizwärmebedarf ≤ 15 kWh/m²·a oder Heizlast ≤ 10 W/m²PHI, Kriterium 1: « not to exceed 15 kWh per square meter of net living space per year or 10 W per square meter peak demand ».Passive House Institute, Darmstadt — Passive House requirementsabgerufen am 2026-08-24. Das zweite Kriterium ist in kälteren Klimaregionen oft das massgebende. Luftdichtheit n₅₀ ≤ 0,6/h und Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung sind PflichtPHI, Kriterium 3: 0,6 Luftwechsel/h bei 50 Pa, geprüft in Über- und Unterdruck. Wärmerückgewinnung: mindestens 75 % der Abluftwärme.Passive House Institute, Darmstadt — Passive House requirementsabgerufen am 2026-08-24. Ab dieser Schwelle kommt ein Gebäude ohne konventionelles Heizsystem aus. Kompatibel mit Minergie®-P in der Schweiz.

Passivhaus Plus & Premium

Gleiche Anforderungen an die Hülle wie beim Classic, doch zwei Kriterien ziehen gleichzeitig an: der Bedarf an erneuerbarer Primärenergie (PER) und die Erzeugung erneuerbarer Energie am Gebäude (meist Photovoltaik). Classic: PER ≤ 60 kWh/m²·a, keine Erzeugung vorgeschrieben. Plus: PER ≤ 45 kWh/m²·a und Erzeugung ≥ 60 kWh/m²·a. Premium: PER ≤ 30 kWh/m²·a und Erzeugung ≥ 120 kWh/m²·aPassipedia: Premium verlangt 120 kWh/(m²a) Erzeugung und einen PER-Bedarf von 30 kWh/(m²a). Die Erzeugung bezieht sich auf die Gebäudegrundfläche, nicht auf die Energiebezugsfläche.Passipedia — Passive House Institute — Classic, Plus, Premium: The Passive House classes and how they can be reachedabgerufen am 2026-08-24. Das Gebäude wird zum Nettolieferanten für das Netz.

EnerPHit — der Passivhaus-Standard für die Sanierung

Die 15 kWh des Classic sind in der Sanierung wegen baulicher Zwänge (verbleibende Wärmebrücken, bestehende Geometrie) nicht immer erreichbar. EnerPHit lässt 25 kWh/m²·a zuPHI-Kriterien: EnerPHit kennt zwei Wege, den Heizwärmebedarfsnachweis (25 kWh/(m²a) im kühl-gemässigten Klima) und den Bauteilnachweis mit Ziel-U-Werten je Element.Passive House Institute (Passipedia) — Criteria for the Passive House, EnerPHit and PHI Low Energy Building Standardabgerufen am 2026-08-24 oder stützt sich auf den Bauteilnachweis (jedes Element hält Ziel-U-Werte ein). Für eine ambitionierte Sanierung ist das das richtige Ziel.

PHI Low Energy Building — BaSE

Zwischenstufe (≤ 30 kWh/m²·a), im Französischen bisweilen bezeichnet als BaSE — Bâtiment Sobre en Énergie, was keine offizielle PHI-Bezeichnung istDer Standard PHI Low Energy Building existiert; die französische Bezeichnung « BaSE — Bâtiment Sobre en Énergie » liess sich keiner PHI-Publikation zuordnen.Quelle noch zu belegen — Angabe ungeprüft. Vom PHI anerkannt für Projekte, bei denen Classic nicht erreichbar ist: architektonische Zwänge, ungünstige Geometrie, schwieriger Bestand. Noch nicht so verbreitet wie die übrigen Stufen, aber sinnvoll als Übergangsziel oder als Anspruchsuntergrenze bei komplexen Sanierungen.

Der dominierende Standard im Schweizer Markt

Minergie® ist ein 1998 gegründeter Schweizer VereinStrategieseite von minergie.ch: « Der 1998 gegründete Verein Minergie zählt derzeit rund 1850 Mitglieder und Fachpartner, darunter die 26 Schweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein ».Association Minergie — Minergie 2024-2027 : lignes directrices et champs d'actionabgerufen am 2026-08-24. Seine Labels sind in der Westschweiz die verbreitetsten für Neubauten und Sanierungen. Die Minergie-Kennzahl (MKZ) umfasst Heizung, Warmwasser, Lüftung, Beleuchtung und Geräte — ein breiterer Ansatz als jener des PHPP.

Minergie®
Standard
Heizwärmebedarf ≤ 90 % der Grenzwerte MuKEn 2025Ziff. 6.1: Qh nach SIA 380/1:2016 ≤ 90 % von Qh,li MuKEn 2025 im Neubau für Minergie und Minergie-A, 70 % für Minergie-P. In der Sanierung nur Minergie-P (90 %).Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.12026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24
Fossile Energieträger nicht zugelassen
Minergie®-P
Passiv
Heizwärmebedarf ≤ 70 % MuKEn 2025Ziff. 6.1, Tabelle « Neubau / Sanierung »: Minergie-P bei 70 % im Neubau und 90 % in der Sanierung — als einziges Label mit einer Anforderung in der Sanierung.Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.12026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24 *
EBF anders berechnet als im PHPP
Minergie®-A
Autonom
Jährliche Eigenproduktion ≥ BetriebsbedarfZiff. 12: Pflicht zur Eigenstromerzeugung für alle Minergie-Neubauten. Minergie-A darf seine Anlage nur mit anderen Minergie-A-Gebäuden kompensieren.Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 122026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24
Eigenstromerzeugung obligatorisch
+ECO
Variante ECO
Gesundheit & Ökologie der Baustoffe
Ergänzt jede Stufe
Neubau & Sanierung
Nachweis: von der EnDK zertifizierte SoftwareZiff. 6.1: « Le justificatif doit être fourni à l'aide du programme informatique certifié par l'EnDK », mit Verweis auf endk.ch/fr/professionnels/outils.Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.12026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24
Vor allem Neubau
Komfortlüftung dringend empfohlen
Vor allem Neubau
PV, WKK oder Windkraft zulässig
Minergie-ECO, P-ECO, A-ECO
Kriterien: VOC, Licht, Akustik…

Die Variante -ECO fügt eine Ebene von Anforderungen zur Innenraumgesundheit (Luftqualität, Baustoffe) und zur Gebäudeökologie (graue Energie, Rezyklierbarkeit) hinzu. Sie lässt sich mit jeder der drei Stufen verbinden: Minergie-ECO, Minergie-P-ECO, Minergie-A-ECO.

NRG positive ist Mitglied des Vereins Minergie®Angabe des Autors dieser Website. Nicht gegen die von Minergie veröffentlichte Mitgliederliste geprüft.Quelle noch zu belegen — Angabe ungeprüft — das erlaubt Begleitung und Beratung zu den Standards, nicht aber die Erteilung einer Zertifizierung (diese liegt beim Verein bzw. bei seinen kantonalen Stellen).

Genfer HPE & THPE — die Niveaus des Energiegesetzes (LEn)

Achtung, Verwechslungsgefahr. HPE (Haute Performance Énergétique) und THPE (Très Haute Performance Énergétique) gibt es auch in Frankreich — allerdings in einem völlig anderen Rechtsrahmen (RT2012, inzwischen durch RE2020 ersetzt). Die Genfer Niveaus sind im kantonalen Recht definiert (LEn und deren Verordnung REn) und werden über die Norm SIA 380/1, die Minergie®-Äquivalenz oder den GEAK nachgewiesen — nicht über den französischen Cep.

In Genf sind es das Energiegesetz (LEn — L 2 30) und seine Ausführungsverordnung, die die Niveaus HPE und THPE für Neubauten und umfassende Sanierungen definieren. HPE ist kein freiwilliges Label, sondern das gesetzliche Minimum für jeden Neubau ; THPE wird für Neubauten der öffentlichen Hand sowie der Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts verlangt. Die Überwachung des Bestands stützt sich ihrerseits auf denIDC (Wärmeverbrauchskennzahl), traditionell in MJ/m²·a ausgedrückt — zunehmend aber in kWh/m²·a umgerechnet, auch vom kantonalen Energieamt OCEN selbst.

Der IDC — die Wärmeverbrauchskennzahl
Der IDC misst den tatsächlichen Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser, bezogen auf die Energiebezugsfläche (EBF) des Gebäudes. Er wird aus den Zählerablesungen berechnet (Heizöl, Gas, Fernwärme, Strom…) und erlaubt einen objektiven Vergleich zwischen Gebäuden. Er ist das zentrale Instrument der Genfer Bestandsüberwachung — und die Grundlage der Sanierungspflichten: über 125 kWh/m²·a (450 MJ/m²·a) sind ein Energieauditge.ch: « Les bâtiments dont le seuil IDC se situe en-dessus de 125 kWh/m2.an (450 MJ/m2.an) doivent faire l'objet d'un audit énergétique et de mesures d'amélioration. »République et canton de Genève (OCEN) — Que faire selon le résultat IDC de votre immeuble2025-06-20 · abgerufen am 2026-08-24 und Verbesserungsmassnahmen vorgeschrieben. Oberhalb der sogenannten erheblichen Überschreitung werden Sanierungsarbeiten obligatorisch: Diese Schwelle liegt bis zum 31. Dezember 2026 bei 222 kWh/m²·a (800 MJ/m²·a), ab dem 1. Januar 2027 bei 180 kWh/m²·a (650 MJ/m²·a) und ab 2031 bei 153 kWh/m²·a (550 MJ/m²·a)ge.ch: 222 kWh/m².a (800 MJ) von 2022 bis 31.12.2026; 180 kWh (650 MJ) vom 01.01.2027 bis 31.12.2030; 153 kWh (550 MJ) ab dem 01.01.2031.République et canton de Genève (OCEN) — Que faire selon le résultat IDC de votre immeuble — baisse progressive du seuil IDC significatif2025-06-20 · abgerufen am 2026-08-24. Zum Sanierungsdossier →

Richtwert für die Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ — ein IDC von 360 MJ/m²·a entspricht also rund 100 kWh/m²·a.

Die Genfer Niveaus HPE und THPE

Neubauten müssen die Grenzwerte der kantonalen Richtlinie einhalten, die sich an den Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) orientieren. HPE und THPE stehen für Leistungen, die über dieses gesetzliche Minimum hinausgehen:

Genf — LEn (L 2 30) · REn Art. 12B
HPE — hohe Energieeffizienz
Neubau: Grenzwerte SIA 380/1:2016 + Wärme nicht fossil und lokal Obligatorisch für jeden Neubau (LEn Art. 15 Abs. 1)LEn Art. 15 Abs. 1, letzter Satz: « Ils respectent des standards de haute performance énergétique. » Die Standards selbst stehen in Art. 12B REn.République et canton de Genève — rsGE L 2 30 — Loi sur l'énergie (LEn), art. 15 al. 1abgerufen am 2026-08-24
Weg über das Label: Minergie® im Neubau, Minergie® Sanierung in der Sanierung. Weg über den GEAK Plus: Klassen B/B im Neubau, C/B in der SanierungREn Art. 12B Abs. 1 und 2 Bst. b (Neubau, GEAK Plus B/B), Abs. 4 und 5 Bst. b (Sanierung, Label Minergie Rénovation, GEAK Plus C/B).République et canton de Genève — rsGE L 2 30.01 — Règlement d'application de la loi sur l'énergie (REn), art. 12Babgerufen am 2026-08-24. Stammt die Wärme aus einem Fernwärmenetz, muss dessen nicht fossiler und lokaler Anteil mindestens 50 % betragen.
Genf — LEn (L 2 30) · REn Art. 12C
THPE — sehr hohe Energieeffizienz
Neubau: Zielwerte SIA 380/1:2016 + Wärme nicht fossil und lokal Obligatorisch für öffentliche Neubauten (LEn Art. 16 Abs. 1)LEn Art. 16 Abs. 1: THPE für öffentliche Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts (ohne Vorsorgeeinrichtungen) und deren Baurechtsnehmer. Abs. 2: HPE bei Sanierung.République et canton de Genève — rsGE L 2 30 — Loi sur l'énergie (LEn), art. 16 al. 1 et 2abgerufen am 2026-08-24
Weg über das Label: Minergie®-A oder Minergie®-P-ECO im NeubauREn Art. 12C Abs. 1: Neubauten mit Minergie-A, Minergie-P-Eco oder gleichwertigem Label. Abs. 3, sanierte Gebäude: Minergie-A, Minergie-P oder gleichwertig.République et canton de Genève — rsGE L 2 30.01 — Règlement d'application de la loi sur l'énergie (REn), art. 12Cabgerufen am 2026-08-24; Minergie®-A oder Minergie®-P in der Sanierung. Weg über den GEAK Plus: Klassen A/A im Neubau, B/A in der Sanierung. Fernwärmenetz: nicht fossiler und lokaler Anteil von mindestens 80 %.
Was HPE und THPE Ihrem Projekt konkret bringen
Über die blosse Konformität hinaus eröffnen diese Niveaus zusätzliche Baurechte — entscheidende Argumente für Entwickler und Bauherrschaften:
  • Bonus an anrechenbarer Geschossfläche (LCI Art. 59 Abs. 1) — in der Zone 5 steigt das Flächenverhältnis von 25 % auf 27,5 % bei HPE und 30 % bei THPE. Diese Prozentsätze gelten auch für sanierte oder erweiterte Bauten. Bei geschlossener Bauweise oder Gruppenbauten kann das Departement die Wohnfläche auf 44 % der Parzelle anheben, bei THPE auf 48 %LCI Art. 59 Abs. 1: 25 %, erhöht auf 27,5 % bei HPE und 30 % bei THPE, auch für sanierte oder erweiterte Bauten. Geschlossene Bauweise oder Gruppenbauten: 44 %, 48 % bei THPE.République et canton de Genève — rsGE L 5 05 — Loi sur les constructions et les installations diverses (LCI), art. 59abgerufen am 2026-08-24. Mehr verkaufbare oder bewohnbare Quadratmeter bei gleichem Grundstück.
  • Kumulation mit Minergie® — die Doppellabellierung « HPE Minergie » verbindet kantonale und eidgenössische Anerkennung.

Die genauen Schwellen hängen vom Gebäudetyp (EFH, MFH, Dienstleistung) und von der geltenden Fassung der kantonalen Verordnung ab. Für aktuelle Werte sind die Ämter OCBA oder OCEN massgebend.

Wenn Energie allein nicht mehr genügt

SNBS und DGNB verfolgen dasselbe Ziel: ein Gebäude als Ganzes bewerten — nicht nur seine Energie, sondern auch seine Baustoffe, seine Umweltwirkung, den Komfort der Nutzenden sowie seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension. Diese Ansätze stützen sich auf mehrere Dutzend Indikatoren.

Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz
SNBS
3 Dimensionen: Gesellschaft · Wirtschaft · Umwelt 45 Indikatoren, darunter Energie, Mobilität, BaustoffeFAQ SNBS-Hochbau des NNBS: « Der Standard nachhaltiges Bauen besteht aus 45 Indikatoren und rund 120 Massnahmen ». Für die Zertifizierung sind sämtliche standardisierten Indikatoren zu verwenden.NNBS — Réseau suisse de la construction durable — SNBS-Bâtiment — FAQ « Puis-je adapter le standard à mon projet ? »abgerufen am 2026-08-24 Relevant für öffentliche Hand CH
Oft mit Minergie oder Minergie-ECO kombiniert
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
DGNB
6 Hauptthemen, darunter Lebenszyklus und KohlenstoffDer Aufbau des DGNB-Systems wurde bei dieser Prüfung auf keiner geöffneten Primärquelle bestätigt.Quelle noch zu belegen — Angabe ungeprüft In der Schweiz und in Europa präsent Stark verankert bei der grauen Energie und der Ökobilanz
Zunehmend für Bürogebäude nachgefragt

LEED (USA) und BREEAM (Grossbritannien) sind international ebenfalls präsent. In der Westschweiz und im grenznahen Frankreich bleiben sie bei mittelgrossen Wohn- oder institutionellen Projekten selten — man begegnet ihnen vor allem bei internationalen Firmensitzen oder Hochschulcampus.

BBC, RE2020 & BEPOS — für Projekte im grenznahen Frankreich

Für Projekte im grenznahen Frankreich (Haute-Savoie, Ain, Jura…) gilt das französische Wärmeschutzrecht, nicht das schweizerische. Die wichtigsten Anhaltspunkte:

Freiwilliges Label · Frankreich
BBC-Effinergie
Cep ≤ 50 kWh/m²·a (moduliert)Wert bei dieser Prüfung auf keiner geöffneten Primärquelle bestätigt (Effinergie-Referenzsystem oder Erlass vom 3. Mai 2007).Quelle noch zu belegen — Angabe ungeprüft Grundlage der RT2012 — seit RE2020 rückläufig
Vorschrift · Frankreich · Wohnbauten seit dem 1. Januar 2022FAQ RE2020 021: Anwendung auf Baugesuche ab dem 1. Januar 2022 für Wohnbauten, ab dem 1. Juli 2022 für Büro- und Schulbauten der Primar- und Sekundarstufe.Ministère de la transition écologique — portail RT-RE bâtiment — FAQ RE2020 — Champ et calendrier d'application2026-08-13 · abgerufen am 2026-08-24
RE2020
Ersetzt die RT2012 im Neubau Bezieht Kohlenstoff, graue Energie und sommerlichen Komfort ein
Label · Frankreich
BEPOS / E+C-
Plusenergiegebäude Erzeugung > Verbrauch über das Jahr

Passivhaus Classic ist mit den Anforderungen der französischen RE2020 vereinbar und geht darüber hinaus. Ein in Frankreich zertifiziertes Passivhaus erfüllt das Wärmeschutzrecht automatisch und kann mit einer PV-Anlage vernünftiger Grösse das Label BEPOS anstreben.

Gesamtübersicht — horizontal scrollen

Alle Labels nebeneinander. Nach rechts scrollen, um die ganze Tabelle zu sehen.

Kriterium PHI
Low Energy
Passivhaus
Classic
Passivhaus
Plus
Passivhaus
Premium
EnerPHit
(San.)
Minergie® Minergie®-P Minergie®-A +ECO
(Variante)
HPE
Genf
THPE
Genf
SNBS DGNB RE2020 †
(Frankreich)
Herkunft / Trägerschaft PHI Darmstadt PHI Darmstadt PHI Darmstadt PHI Darmstadt PHI Darmstadt Minergie® CH Minergie® CH Minergie® CH Minergie® CH Kanton GE Kanton GE NNBS CH DGNB DE/EU Staat Frankreich
Anwendung Neubau + San. Neubau + San. Neubau Neubau Sanierung Neubau + San. Vor allem Neubau Neubau + zu jeder Stufe Neubau + San. Neubau + San. Neubau + San. Neubau + San. Neubau + San. (Frankreich)
Heizwärmebedarf * ≤ 30 ≤ 15 ≤ 15 ≤ 15 ≤ 25 ≤ 90 % MuKEn 2025 ≤ 70 % MuKEn 2025 ≤ 90 % MuKEn 2025 je nach Basis Grenzwerte SIA 380/1 Zielwerte SIA 380/1 integriert integriert Bbio + Cep †
Geforderte EE-Erzeugung ≥ 60 kWh ≥ 120 kWh PV: 60 % Dachfläche (Neubau) PV: 60 % Dachfläche (Neubau) Eigenprod. ≥ Bedarf ≥ 50 % nicht fossil ≥ 80 % nicht fossil begünstigt (Bbio)
Luftdichtheit empfohlen n₅₀ ≤ 0,6/h n₅₀ ≤ 0,6/h n₅₀ ≤ 0,6/h n₅₀ ≤ 1,0/h nicht gefordert qE50 ≤ 0,8 qE50 ≤ 0,8 Q4 obligatorisch
Komfortlüftung dringend empfohlen obligatorisch obligatorisch obligatorisch obligatorisch automatischer Luftwechsel gefordert mech. Lüftung (SIA 382/1:2025) mech. Lüftung (SIA 382/1:2025)
Rechenwerkzeug PHPP PHPP PHPP PHPP PHPP EnDK-zertifizierte Software EnDK-zertifizierte Software EnDK-zertifizierte Software SIA 380/1 SIA 380/1 multikriteriell multikriteriell Th-BCE (offizielle Rechenmaschine FR)Die Methode Th-BCE ist mit dem Erlass vom 4. August 2021 genehmigt und wird in der FAQ RE2020 zitiert (Anhang III, Methode Th-BCE).Ministère de la transition écologique — portail RT-RE bâtiment — FAQ RE2020 — Champ et calendrier d'application2026-08-13 · abgerufen am 2026-08-24
Kriterien Ökologie / Gesundheit ja — ECO ja — breit ja — breit Ic construction (Kohlenstoff)
Prüfung auf der Baustelle Blower Door Blower Door Blower Door Blower Door QS-Kontrolle QS-Kontrolle QS-Kontrolle je nach Basis Audit Audit Dichtheitsprüfung (Q4)
Marktrelevanz Westschweiz ✦ techn. Referenz ✦✦ anerkannt ✦✦ ✦✦ ✦✦ ambitionierte San. ✦✦✦ dominierend ✦✦✦ dominierend ✦✦ ✦✦ im Aufwind ✦✦✦ nur GE ✦✦✦ nur GE ✦✦ öffentliche Hand ✦ Büro/Corporate nur Frankreich
Zertifizierungskosten (Richtwert) CHF 1 000–3 000 CHF 1 000–3 000 CHF 1 000–3 000 CHF 1 000–3 000 CHF 800–2 500 CHF 1 000–3 000 CHF 1 500–4 000 +CHF 500–1 500 Baubewilligungsverfahren Baubewilligungsverfahren CHF 5 000–20 000 CHF 8 000–30 000 Baubewilligungsverfahren FR

* Heizwärmebedarf nach PHPP (Passivhaus, in kWh/m²·a) oder in % der Grenzwerte MuKEn 2025, berechnet nach SIA 380/1:2016 (Minergie®, Reglement 2026.1 — absolutes Minimum 15 kWh/m²·a, fossile Brennstoffe untersagtZiff. 6.1: mindestens 15 kWh/(m2a), auch wenn der berechnete Grenzwert tiefer liegt. Ziff. 8.1: fossile Energieträger für Heizung und Warmwasser nicht zugelassen, alle Labels.Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.1 et 8.12026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24). Die EBF wird je nach Norm unterschiedlich berechnet — ein direkter Schwellenvergleich bleibt näherungsweise. Luftdichtheit: n₅₀ in h⁻¹ (Passivhaus), qE50 in m³/(h·m²) nach EN ISO 9972:2015 (Minergie®)Ziff. 6.2: qE50 ≤ 0,8 m³/(h·m²) im Neubau und 1,6 in der Sanierung, für Minergie-P und Minergie-A. Das Reglement zitiert SIA 180:2014 und SN EN ISO 9972:2022.Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.22026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24. ✦ = Marktrelevanz (Richtwert). Zertifizierungskosten ohne Ingenieurhonorare.
† Die RE2020 ist eine verbindliche französische Wärmeschutzvorschrift, kein freiwilliges Label. Ihre Kennzahlen (Bbio, Cep, Ic) sind nicht direkt mit den kWh/m²·a der Standards Passivhaus oder Minergie® vergleichbar — daher der nur teilweise Vergleich in dieser Tabelle.

Wie wählen Sie Ihren Standard?

Drei Fragen genügen, um die Wahl in der grossen Mehrzahl der Projekte in der Westschweiz und im grenznahen Frankreich zu lenken.

Neubau San. Schweiz Frankreich Schweiz Frankreich Energie Nachhaltigkeit Energie Nachhaltigkeit ① Ihr Projekt Neubau oder Sanierung? ② Standort Schweiz oder Frankreich? ② Standort Schweiz oder Frankreich? ③ Priorität Energie oder Nachhaltigkeit? ③ Priorität Energie oder Nachhaltigkeit? Neubau · Frankreich RE2020 + BBC / BEPOS oder Passivhaus Classic San. · Frankreich RE2020 San. + EnerPHit bei hohem Anspruch Neubau · Schweiz · Energie Minergie®-P oder Passivhaus Classic +HPE/THPE (GE) + garantierter thermischer Komfort Neubau · Schweiz · Nachhaltigkeit Minergie-P-ECO oder SNBS öffentliche Hand Kohlenstoff + Gesellschaft San. · Schweiz · Energie EnerPHit oder Minergie-P Sanierung Passivhaus-Standard für die Sanierung San. · Schweiz · Nachhaltigkeit Minergie-P-ECO + DGNB Dienstleistungsgebäude Kohlenstoff + Gesellschaft + Wirtschaft

In jedem Fall hängt die endgültige Wahl auch von den verfügbaren Fördermitteln ab (manche Kantone fördern Minergie® stärker als Passivhaus), von der Marktpositionierung des Projekts und davon, ob die Bauherrschaft wirklich zertifizieren oder einfach nach dem Standard bauen will, ohne das förmliche Verfahren zu durchlaufen.

Quellen und Referenzen (26)

Jede Zahl und jede Aussage in diesem Dossier ist belegt. Fahren Sie über eine Fussnote oder tippen Sie sie an, um die Quelle anzuzeigen.

  1. République et canton de Genève — rsGE L 2 30 — Loi sur l'énergie (LEn), art. 15 al. 1 (abgerufen am 2026-08-24)
    LEn Art. 15 Abs. 1: Neubauten und Erweiterungen « respectent des standards de haute performance énergétique » — sie halten Standards hoher Energieeffizienz ein.
  2. Passive House Institute, Darmstadt — Passive House requirements (abgerufen am 2026-08-24)
    PHI, Kriterium 1: « not to exceed 15 kWh per square meter of net living space per year or 10 W per square meter peak demand ».
  3. Passive House Institute, Darmstadt — Passive House requirements (abgerufen am 2026-08-24)
    PHI, Kriterium 3: 0,6 Luftwechsel/h bei 50 Pa, geprüft in Über- und Unterdruck. Wärmerückgewinnung: mindestens 75 % der Abluftwärme.
  4. Passipedia — Passive House Institute — Classic, Plus, Premium: The Passive House classes and how they can be reached (abgerufen am 2026-08-24)
    Passipedia: Premium verlangt 120 kWh/(m²a) Erzeugung und einen PER-Bedarf von 30 kWh/(m²a). Die Erzeugung bezieht sich auf die Gebäudegrundfläche, nicht auf die Energiebezugsfläche.
  5. Passive House Institute (Passipedia) — Criteria for the Passive House, EnerPHit and PHI Low Energy Building Standard (abgerufen am 2026-08-24)
    PHI-Kriterien: EnerPHit kennt zwei Wege, den Heizwärmebedarfsnachweis (25 kWh/(m²a) im kühl-gemässigten Klima) und den Bauteilnachweis mit Ziel-U-Werten je Element.
  6. Quelle noch zu belegen — Angabe ungeprüft
    Der Standard PHI Low Energy Building existiert; die französische Bezeichnung « BaSE — Bâtiment Sobre en Énergie » liess sich keiner PHI-Publikation zuordnen.
  7. Association Minergie — Minergie 2024-2027 : lignes directrices et champs d'action (abgerufen am 2026-08-24)
    Strategieseite von minergie.ch: « Der 1998 gegründete Verein Minergie zählt derzeit rund 1850 Mitglieder und Fachpartner, darunter die 26 Schweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein ».
  8. Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.1 (2026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24)
    Ziff. 6.1: Qh nach SIA 380/1:2016 ≤ 90 % von Qh,li MuKEn 2025 im Neubau für Minergie und Minergie-A, 70 % für Minergie-P. In der Sanierung nur Minergie-P (90 %).
  9. Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.1 (2026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24)
    Ziff. 6.1, Tabelle « Neubau / Sanierung »: Minergie-P bei 70 % im Neubau und 90 % in der Sanierung — als einziges Label mit einer Anforderung in der Sanierung.
  10. Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 12 (2026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24)
    Ziff. 12: Pflicht zur Eigenstromerzeugung für alle Minergie-Neubauten. Minergie-A darf seine Anlage nur mit anderen Minergie-A-Gebäuden kompensieren.
  11. Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.1 (2026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24)
    Ziff. 6.1: « Le justificatif doit être fourni à l'aide du programme informatique certifié par l'EnDK », mit Verweis auf endk.ch/fr/professionnels/outils.
  12. Quelle noch zu belegen — Angabe ungeprüft
    Angabe des Autors dieser Website. Nicht gegen die von Minergie veröffentlichte Mitgliederliste geprüft.
  13. République et canton de Genève (OCEN) — Que faire selon le résultat IDC de votre immeuble (2025-06-20 · abgerufen am 2026-08-24)
    ge.ch: « Les bâtiments dont le seuil IDC se situe en-dessus de 125 kWh/m2.an (450 MJ/m2.an) doivent faire l'objet d'un audit énergétique et de mesures d'amélioration. »
  14. République et canton de Genève (OCEN) — Que faire selon le résultat IDC de votre immeuble — baisse progressive du seuil IDC significatif (2025-06-20 · abgerufen am 2026-08-24)
    ge.ch: 222 kWh/m².a (800 MJ) von 2022 bis 31.12.2026; 180 kWh (650 MJ) vom 01.01.2027 bis 31.12.2030; 153 kWh (550 MJ) ab dem 01.01.2031.
  15. République et canton de Genève — rsGE L 2 30 — Loi sur l'énergie (LEn), art. 15 al. 1 (abgerufen am 2026-08-24)
    LEn Art. 15 Abs. 1, letzter Satz: « Ils respectent des standards de haute performance énergétique. » Die Standards selbst stehen in Art. 12B REn.
  16. République et canton de Genève — rsGE L 2 30.01 — Règlement d'application de la loi sur l'énergie (REn), art. 12B (abgerufen am 2026-08-24)
    REn Art. 12B Abs. 1 und 2 Bst. b (Neubau, GEAK Plus B/B), Abs. 4 und 5 Bst. b (Sanierung, Label Minergie Rénovation, GEAK Plus C/B).
  17. République et canton de Genève — rsGE L 2 30 — Loi sur l'énergie (LEn), art. 16 al. 1 et 2 (abgerufen am 2026-08-24)
    LEn Art. 16 Abs. 1: THPE für öffentliche Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts (ohne Vorsorgeeinrichtungen) und deren Baurechtsnehmer. Abs. 2: HPE bei Sanierung.
  18. République et canton de Genève — rsGE L 2 30.01 — Règlement d'application de la loi sur l'énergie (REn), art. 12C (abgerufen am 2026-08-24)
    REn Art. 12C Abs. 1: Neubauten mit Minergie-A, Minergie-P-Eco oder gleichwertigem Label. Abs. 3, sanierte Gebäude: Minergie-A, Minergie-P oder gleichwertig.
  19. République et canton de Genève — rsGE L 5 05 — Loi sur les constructions et les installations diverses (LCI), art. 59 (abgerufen am 2026-08-24)
    LCI Art. 59 Abs. 1: 25 %, erhöht auf 27,5 % bei HPE und 30 % bei THPE, auch für sanierte oder erweiterte Bauten. Geschlossene Bauweise oder Gruppenbauten: 44 %, 48 % bei THPE.
  20. NNBS — Réseau suisse de la construction durable — SNBS-Bâtiment — FAQ « Puis-je adapter le standard à mon projet ? » (abgerufen am 2026-08-24)
    FAQ SNBS-Hochbau des NNBS: « Der Standard nachhaltiges Bauen besteht aus 45 Indikatoren und rund 120 Massnahmen ». Für die Zertifizierung sind sämtliche standardisierten Indikatoren zu verwenden.
  21. Quelle noch zu belegen — Angabe ungeprüft
    Der Aufbau des DGNB-Systems wurde bei dieser Prüfung auf keiner geöffneten Primärquelle bestätigt.
  22. Quelle noch zu belegen — Angabe ungeprüft
    Wert bei dieser Prüfung auf keiner geöffneten Primärquelle bestätigt (Effinergie-Referenzsystem oder Erlass vom 3. Mai 2007).
  23. Ministère de la transition écologique — portail RT-RE bâtiment — FAQ RE2020 — Champ et calendrier d'application (2026-08-13 · abgerufen am 2026-08-24)
    FAQ RE2020 021: Anwendung auf Baugesuche ab dem 1. Januar 2022 für Wohnbauten, ab dem 1. Juli 2022 für Büro- und Schulbauten der Primar- und Sekundarstufe.
  24. Ministère de la transition écologique — portail RT-RE bâtiment — FAQ RE2020 — Champ et calendrier d'application (2026-08-13 · abgerufen am 2026-08-24)
    Die Methode Th-BCE ist mit dem Erlass vom 4. August 2021 genehmigt und wird in der FAQ RE2020 zitiert (Anhang III, Methode Th-BCE).
  25. Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.1 et 8.1 (2026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24)
    Ziff. 6.1: mindestens 15 kWh/(m2a), auch wenn der berechnete Grenzwert tiefer liegt. Ziff. 8.1: fossile Energieträger für Heizung und Warmwasser nicht zugelassen, alle Labels.
  26. Association Minergie — Règlement des labels Minergie/Minergie-P/Minergie-A, version 2026.1, ch. 6.2 (2026-01-01 · abgerufen am 2026-08-24)
    Ziff. 6.2: qE50 ≤ 0,8 m³/(h·m²) im Neubau und 1,6 in der Sanierung, für Minergie-P und Minergie-A. Das Reglement zitiert SIA 180:2014 und SN EN ISO 9972:2022.

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